Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen. John Lennon

Am 22.05.2004 hatte unsere Tochter Silvia einen Autounfall. Sie überlebte mit schweren Hirnverletzungen. Auf dieser Homepage zeigen wir Silvias Entwicklung und unseren Kampf, für unsere Tochter eine geeignete Lebensform zu finden.

Seit dem 01.06.2006 ist Silvia Arbeitgeberin im Rahmen des

“PERSÖNLICHEN BUDGETS”

und beschäftigt für die Bewältigung ihres 24 h Hilfebedarfs 3 persönliche Assistenten.

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2 Responses to Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen. John Lennon

  1. Wir leben seit dem 01.06.2006 mit einem trägerübergreifenden Budget – 24 h Hilfebedarf im AG-Modell, 3 Angestellte. Unsere Tochter ist seit einem schweren Unfall 24 h hilfebedürftig und muss ständig assistiert werden. 2 Jahre nach dem Unfall hatten wir das erste Budget.
    In der Folge wurde uns jetzt im Juli 2011 für weitere 3 Jahre das nächste Budget bewilligt, auch der Budgetumfang ist ausreichend und wurde auf grund der höheren Aktivität unserer Tochter noch angepasst.(nach oben)
    Wir kaufen uns vor allem Assistenzleistungen, aber inzwischen auch andere Fachleistungen, die dem Zweck des Budgets und damit der Zielvereinbarung dienen.
    Trotz schwerster Hirnverletzungen stellen sich immer wieder und gerade nach einer so langen Zeit sehr deutliche Fortschritte ein, so dass der Assistenzalltag daraufhin ständig verändert werden kann und muss.
    Ein Segen, dass wir mit dem Budget arbeiten, es gibt dadurch immer wieder passgenaue Hilfen für unsere Tochter, die sich eben in den genannten Fortschritten zeigen.
    Wir arbeiten seit über 5 Jahren gezielt und kontinuierlich mit dem Budget, es ist für Menschen mit Behinderung nahezu die ideale Leistungs – und Lebensform.Die anfänglichen Schwierigkeiten zur Erlangung des Budgets und auch beim Einsatz des Budgets haben sich gegeben, wir führen eine Firma mit 3 Mitarbeitern , die relativ gut läuft.
    Laufende Überprüfung der Arbeitsinhalte, Dienstberatungen uvm gehören zum Alltag wie in anderen Bereichen ja auch.
    Ausgangspunkt des Budgets ist IMMER der richtig ermittelte Hilfebedarf.
    Die Probleme mit den Behörden sind uns mehr als bekannt, wir haben immer wieder beharrlich und unbeirrt um unser Modell gerungen und sind absolut davon überzeugt.
    Ich kann nur hoffen, dass unser Beispiel immer weiter Schule macht.

  2. Sylke Schubbert says:

    Hallo Frau Beiersdorf,
    heute vor zehn Jahren und ich kann mich noch genau daran erinnern, ist dieser schreckliche Unfall passiert, der das Leben von Silvia und Ihres total verändert hat. Mich hat das damals sehr beschäftigt. Es hat so einen Spaß gemacht mit Silvia zusammen zu arbeiten. Sie war so voller Energie und Tatendrang, hatte Ideen wie wir die Arbeit mit den Technikern verbessern können usw. Es ist so traurig, das sich das Leben für Sie alle so verändert hat. Als Michael Schumacher seinen Unfall hatte, habe ich immer an Silvia denken müssen und dann habe ich Ihren Artikel in der SZ gelesen und alles war wieder da. Habe mir auch gleich Ihre Internetseite angesehen, die Sie mit viel Liebe gemacht haben. Wie geht es Silvia, macht sie weiter Fortschritte?
    Die Zeit rast so vorbei und auch bei FP hat sich sehr viel verändert. FR. Kluge, H. Klemm und ich sind nicht mehr bei FP. Es gab wieder Umstrukturierungen die ich nicht mehr mitmachen wollte und habe mir einen neuen Job, endlich wieder in Dresden, gesucht und auch gefunden. Somit geht es mir gut. Herr Klemm arbeitet bei einer Firma in Düsseldorf und Fr. Kluge arbeitet in Frankfurt/Main. So haben sich unsere Wege getrennt. Frau Stephan pendelt weiter jede Woche von Leipzig nach Birkenwerder. Wir haben alle noch Kontakt zueinander.
    Ich wünsche Ihnen und Silvia alles Gute, vor allen weitere Fortschritte. Viele Grüße sendet Sylke Schubbert

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