Vorwort

Silvia im April 2004

Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen. (Lennon)

Einige Jahre habe ich die Homepage fast unbearbeitet gelassen, durch viele Hinweise ermutigt werde ich aber das aktuelle Geschehen jetzt wieder darstellen und kommentieren.

Seit unserem ersten Budget aus dem Jahre 2006 arbeiten wir mittlerweile mit dem 5. Budget in Folge. Die Bescheide und Zielvereinbarungen wurden von uns und vom Kostenträger ständig weiter entwickelt und vervollständigt.

Bei Bedarf stellen wir unsere neuesten Unterlagen gern anderen Betroffenen zu Verfügung.

Silvia Weihnachten 2011

Die Möglichkeit, Silvias Alltag durch die persönliche Assistenz individuell zu gestalten, hat trotz ihrer schwersten Verletzungen immer wieder zu Fortschritten und Entwicklungen geführt, die nie jemand für möglich gehalten hätte.

Mittlerweile sind wir durch das derzeitige Budget auch in der Lage, geeignete Fachleistungen und Beratungen einzukaufen, wovon wir natürlich regen Gebrauch machen.

 

 

 

Unser Lebensalltag hat sich dem Rhythmus unserer Tochter bedingt angepasst, vieles hat sich normalisiert.

Weihnachten 2011

Ich gestalte für die Hannelore – Kohl – Stiftung auf Anfrage Workshops und Seminare zu den Themen :

“Tagesstruktur “und ” Persönliches Budget + Persönliche Assistenz”, das nächste Mal wieder am 21. und 22.04.2012 in Dresden.

Januar 2012, Jutta Beiersdorf

Am 22.05.2004 hatte unsere Tochter Silvia einen Autounfall. Sie überlebte
mit schweren Hirnverletzungen. Auf dieser Homepage zeigen wir Silvias
Entwicklung und unseren Kampf, für unsere Tochter eine geeignete
Lebensform zu finden.

Seit dem 01.06.2006 ist Silvia Arbeitgeberin im Rahmen des

“PERSÖNLICHEN BUDGETS”

und beschäftigt für die Bewältigung ihres 24 h Hilfebedarfs 3 persönliche
Assistenten.

Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht. (Vaclav Havel)

Auf den nachfolgenden Seiten versuchen wir, das Leben mit unserer schwerst hirnverletzten Tochter nach jenem schicksalhaften 22.05.2004 darzustellen. Wir wollen das Grauen, was nun schon so lange anhält,  analysieren , für uns , aber auch für andere versuchen zu bewerten.

Die Seiten In der Klinik und Zu Hause sollen den Leser mit den besonderen Begleitumständen unseres seltsamen neuen Lebens vertraut machen.

Die Seiten Betreuung und Therapie enthalten wichtige Erfahrungen, Hinweise, Tipps und aktuelle Informationen zu den jeweiligen Themen.

Die gefühlsmäßige Hölle, durch die wir gegangen sind und immer noch gehen, kann ein “Nichtbetroffener” lediglich erahnen. Aber auch wir als “Betroffene” wollen am “normalen” Leben so viel als möglich teilhaben, ohne ein Brandzeichen auf der Stirn.

Wie schwer das ist und wie es trotzdem geht, wird hoffentlich auf unserer Homepage deutlich.

Sollten Personen, die hier genannt sind, mit unseren Darstellungen oder veröffentlichten Bildern nicht einverstanden sein, bitten wir um freundliche Kontaktaufnahme.

Lothar und Jutta Beiersdorf

Radebeul, August 2007

 

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